Wird der Newsletter nicht korrekt dargestellt, klicken Sie bitte hier    |    Newsletter abbestellen
Figura Theaterfestival
Baden, 12.–17. Juni 2018
 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Figura Theaterfestivals

Welches ist Eure schönste Erinnerung an das FIGURA? Ein bestimmtes Stück? Die vielen kleinen und grossen Viecher? Eine spezielle Begegnung mit einer Künstlerin oder einem Sitznachbarn? Oder die Stimmung spätabends im Café Roulotte? Mit diesem Newsletter werfen wir einen kleinen Blick zurück auf das vergangene Festival, nutzen die Chance uns bei allen Involvierten zu bedanken, setzen das FIGURA Glossar fort und winken den Fliegenden Hunden nach (Bilder © Alex Spichale).

Für unsere Programmgruppe gilt: Nach dem Festival ist vor dem Festival. Die erste Programmsitzung der dreiköpfigen Equipe, bestehend aus Eveline Gfeller, Sven Mathiasen und Nina Knecht, ist schon Geschichte und die Suche nach spannenden, innovativen und bezaubernden Inszenierungen für das kommende FIGURA ist bereits wieder in vollem Gange.

Apropos: Die nächste Ausgabe des Figura Theaterfestivals, die 13. Internationale Biennale des Bilder-, Objekt- und Figurentheaters findet vom 12. bis 17. Juni 2018 statt. Die Vorfreude kann beginnen!

Merci Merci Merci

FIGURA bedankt sich an dieser Stelle nochmals bei allen Künstlerinnen, Künstlern und THeatergruppen, die mit ihren wundervollen Produktionen FIGURA 2016 einzigartig gemacht haben: Wakka Wakka Productions • Simon Ho & Pedro Lenz • Theater Blau • Cie. Lili Désastres • Cie. Freaks und Fremde • Electric Circus • Close-Act Theatre • Flunker Produktionen • Les Philosophes Barbares • Pigmalião escultura que mexe • Theater Laboratorium • Cie. Pelele • Figurentheater St. Gallen • Tuning People & Kinderenvandevilla • Teatret Gruppe 38 • Dakar Produktion • Ariel Doron • Trampeltier of Love • Figurentheater Maribor • Figurentheater Michael Huber • La voce delle cose • Babok • Cie. Brigand Rouge • Cie. Gare Centrale • Crabs and Creatures • Dekoltas Handwerk • Green Ginger • Søgaard/Barthel/Yun • Insectrotròpics • Helios Theater • Theater Sven Mathiasen • Cie. Karyatides • Half past selber schuld • Projektatelier Schule Baden • Primarschule Tannegg und Kindergärten der Stadt Baden •

Ein grosser Dank gilt allen GeldgeberInnen, Förderern und lokalen Sponsoren: Swisslos Kanton Aargau • Stadt Baden • Migros Kulturprozent • Ernst Göhner-Stiftung • Stanley Thomas Johnson Stiftung • Josef und Margrit Killer-Schmidli-Stiftung • Avina Stiftung • Credit Suisse Foundation • Aargauische Kantonalbank • Raiffeisenbank Lägern-Baregg • Gemeinde Wettingen • Gemeinde Ennetbaden • Gemeinde Oberrohrdorf • Gemeinde Obersiggenthal • Gemeinde Untersiggenthal • Gemeinde Würenlos • az Aargauer Zeitung • Grand Casino Baden AG • Regionalwerke AG Baden • Badener Taxi • Köpflipartners AG • Bürki & Moser GmbH • Stadt Baden, Standortmarketing • Stadt Baden, Werkhof • Marvelos • Festivalhotel Best Western Du Parc • Blue City Hotel • Trafo Hotel • Atrium-Hotel Blume • Postauto Schweiz AG • RVBW • A-Welle • SBB • Restaurant Roter Turm • Römisch-katholische Kirchgemeinde Baden • Sterk Cine AG • Chapiteau Zeltvermietung AG • c3000.ch • City Com Baden • Tanzcompagnie Flamencos en route • Ambassade de France • Botschaft Israel • Botschaft Norwegen • Nordland Visual Theatre • Norwegian Arts Hub • Norwegian Ministry of Foreign Affairs • institut ramon llull – Catalan Language and Culture • City of Aarhus DK •

Ein grosses Merci gebührt auch unseren Veranstaltungs- und ProgrammpartnerInnen:
Kurtheater Baden • ThiK. Theater im Kornhaus • Claquekeller • Druckerei Baden • Nordportal • Kantonsschule Baden • Figurentheater Wettingen • Teatro Palino und UnvermeidBAR • Alte Schmiede • Stanzerei Baden • Theater Café Roulotte • Fantoche – Internationales Festival für Animationsfilm • Blickfelder.ch, Künste für ein junges Publikum • Kunst- und Kulturhaus visavis Bern • Fachstelle Kulturvermittlung Kanton Aargau • UNIMA Suisse •

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, welche durch ihren freiwilligen Einsatz immer wieder einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen unseres Festivals leisten.
Und nicht zuletzt sei den Einzel-, Paar- und Firmenmitgliedern des Vereins FIGURA für die treue Unterstützung gedankt.



Facts and Figures

Eine kleine Parade der Festival-Statistik:
7300 Zuschauende (3800 ausgestellte Karten, geschätzt 3500 ZuschauerInnen bei Fuori-Aufführungen)
2500 versendete Programme
961 Mahlzeiten im Festival-Restaurant Roter Turm
435 Übernachtungen von 134 Personen in 8 Unterkünften
102 Programmpunkte, davon 55 Fuori-Auftritte
20 Schweizer Erstaufführungen
5 Vorstellungsabende im Theater Café Roulotte
2 Workshops für Kinder und Jugendliche
1 Workshop für Profis mit der Objekttheaterspielerin Agnès Limbos aus Belgien



Grünschnabel Gewinner 2016

Søgaard/Barthel/Yun, die für ihre erste gemeinsame Produktion «Fliegende Hunde» mit dem diesjährigen Grünschnabel ausgezeichnet wurden, nutzen das Preisgeld als Startkapital für weitere gemeinsame Projekte. Ein überarbeitetes Erstkonzept für eine nächste Produktion liegt bereits vor, angestrebt für die Première wird Frühjahr 2018. Bis dahin arbeiten Nis Søgaard (Regie), Jana Barthel (Bühne und Puppen) und Kotti Yun (Spiel) an je eigenen Projekten.



FIGURA-Glossar: Materialtheater

Diese Theaterform bildete sich aus dem Objekttheater heraus. Statt einer gestalteten Figur als Rollenträger stellt ein unbehandeltes Material den Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung dar, wobei der Umgang mit diesem Material und dessen Eigenschaften den Inhalt der Produktion bildet. So ist beispielsweise sowohl in der Inszenierung «Aus dem Lehm gegriffen» der Nürnberger Gruppe Thalias Kompagnons wie auch beim Anti-Kriegs-Stück «Count To One» der iranischen Yase Tamam Theatre Company (Bild) Lehm Ausgangsmaterial der Theaterproduktion. In die formbare Masse werden Strassen gezogen, Bäume, Schlösser und Menschen wachsen aus ihr heraus, um im nächsten Moment zu einer anderen Gestalt umgeknetet zu werden.



5 Fragen an... Tine Beutel

Die freischaffende Figurenspielerin, Regisseurin und Illustratorin Tine Beutel feiert das 10-jährige Bestehen von Theater und Illustrationen Tine Beutel. Sich selbst und ihrem Publikum macht sie mit ihrer neuesten Inszenierung «Die schwarze Katze» nach einer Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe ein Jubiläums-Geschenk. Die Première wird am 21. Oktober im Aarauer Fabrikpalast gefeiert.

Wieso Figurentheater?
Mich hat schon immer die Verbindung verschiedener Kunstsparten interessiert. Figurentheater an sich ist bereits eine solche Verbindung.
Wo finden Sie Ihre Inspiration/Ideen?
Inspiration findet sich oft in meiner ANDEREN Arbeitswelt (ich arbeite in einem Freizeittreff für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung): Schrulliges, Schräges, Liebenswertes, Erschreckendes, Berührendes... alles zutiefst menschlich.
Was für ein Ritual steht vor dem Auftritt?
Mich mit Energie zu füllen und gleichzeitig ruhig zu werden.
Wann läuft alles rund?
Wenn ein Stück schon in der Produktion erfüllend ist und dann so loslaufen kann.
Wer ist Ihr Bühnenvorbild?
Es gibt welche aus der Trickfilmwelt und welche aus der Figurentheaterwelt. Toll ist, wenn man die Chance bekommt, etwas gemeinsam zu produzieren.



Tipps, Hinweise, Literatur

«Theater der Dinge»
Markus Joss und Jörg Lehmann, beide Theatermacher und Dozenten an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch», Berlin, Abteilung Puppenspielkunst, veröffentlichen zusammen das Buch «Theater der Dinge. Puppen-, Figuren- und Objekttheater». Die vom Verlag Theater der Zeit herausgegebene Publikation liefert Basiswissen rund um das Figurentheater sowie praktische Übungen, um das Handwerk des Puppenspielers zu erlernen.

Sonderheft Die Deutsche Bühne
Die Zeitschrift Die Deutsche Bühne, die sich dem gegenwärtigen Schauspiel, Tanz und Musiktheater widmet, hat Anfang Oktober ein Schwerpunktheft zur „Ein Hoch auf die Puppen“ herausgegeben. Darin zu finden sind nicht nur Beiträge von unserer Grünschnabel-Jurorin Anke Meyer und vom Regisseur Christan Georg Fuchs, sondern unter anderem auch Gespräche mit der Leitung des Puppentheaters Magdeburg, und bietet Einblicke in das Ausbildungsprogramm der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

«Das Missverständnis» in Zürich
Nikolaus Habjan (Grünschnabel-Gewinner 2014 mit «F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig») gastiert mit der Inszenierung «Das Missverständnis» im Zürcher Schauspielhaus. Die Adaption des Dramas von Albert Camus entstand in Zusammenarbeit mit dem Volkstheater Wien. Habjan selbst führte nicht nur Regie, sondern spielt ebenfalls eine der Puppen.

 

 

Die Autorin

Franziska Burger hat ihr Herz schon lange an das animierte Objekt auf der Bühne verloren. In ihrer Doktorarbeit, welche sie am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern verfasst, versucht sie dem Verhältnis von SpielerIn und Spielfigur im zeitgenössischen Figuren- und Objekttheater auf den Grund zu gehen. 

Anregungen, Irritationen und Ideen dürfen gerne an info@figura-festival.ch geschickt werden.

Figura findet man auch auf Facebook
www.facebook.com/figuratheaterfestival

Werde Mitglied!

 
   
Figura Theaterfestival, Bruggerstrasse 37, Postfach, CH-5401 Baden
Tel +41 (0)56 221 75 85, Fax +41 (0)56 221 75 15, info@figura-festival.ch, www.figura-festival.ch